Über unseren Autor – Johannes

Johannes ist Student an der Uni Bremen. Unser Autor berichtet in unserem Blog über seine Erfahrungen als (Lasten)Radfahrer in Bremen zwischen Verkehrschaos und Deichtouren, Sportausflügen und Biertransporten, Unibesuchen und Arbeitsalltag.
Im folgenden Abschnitt stellt sich unser Autor kurz selbst vor.

Ungeliebte Drahtesel

Das Fahrrad und ich – wir hatten eine wechselhafte Beziehung. Kurz bevor ich als Student nach Bremen kam, warf mich einer meiner Drahtesel vom Sattel. Die Erinnerung daran findet sich in Titanform noch heute in meinem Arm. Vielleicht ist dieser Vorfall auch der Grund, warum ich meine (zugegeben doch recht nützlichen) muskelkraftbetriebenen fahrbaren Untersätze stets eher stiefmütterlich behandelte.
So wurden die Räder, zumindest jene welche ich nicht selbst zu Schrott gefahren habe, meist geklaut (nicht immer waren sie dabei angeschlossen). Ich habe zwar aufgehört zu zählen, aber in den letzten fünf Jahren muss ich wohl an die sieben bis neun Räder verbraucht haben.

Das verkannte Rad

Mein zweifelhaftes Verhältnis zum Rad kam sicher auch daher, dass das Rad zwar viele Vorteile mit sich bringt: Im Sommer schnell an den Deich – klasse. Nach der Party fix nach Hause – ausreichend. Verschwitzt und zu spät zur Uni gerast – gerade so befriedigend. Gleichzeitig haben meine Schrottlauben mich auch immer irgendwie eingeschränkt und genervt. Ich schleppe ständig Dinge mit mir herum. Sportzeug, Dinge für die Uni, Einkäufe oder schlicht die Kiste Bier für die Freunde am See. Mal ganz abgesehen davon, dass meine vernachlässigten Rostschleudern sich stets unglaublich schlecht fahren ließen – die von einem bayrischem Fahrzeughersteller beschworene Freude am Fahren wurde durch mein mich stets begleitendes Klimbim weiter eingeschränkt.

Die unbekannte Welt der Lastenräder

Nachdem ich nun längere Zeit ohne Rad verbracht habe, konnte ich feststellen, dass gar kein Rad noch unpraktischer ist, als ein kaputtes und unpraktisches Rad. Es ist unter anderem diese bahnbrechende Erkenntnis, welche mich zu dem Experiment verleitete in die mir bis dato unbekannte Welt der Lastenräder vorzudringen. Von diesem Experiment soll dieser Blog nun handeln.

Zu sehen ist ein nihola Lastenrad. Geeignet für die ganze Familie! Das Lastenrad gibt es auch mit Elektromotor.

Mit Gepäck auf Tour

Die Leserinnen und Leser sollen von nun an mitgenommen werde, wenn es darum geht die ersten Probefahrten zu unternehmen, Bremen mit Rad, Sack und Pack zu erkunden und die Vorteile eines funktionierenden Rades, welches sogar Dinge transportieren kann (!) zu entdecken. Subjektiv und unverblümt wird dabei berichtet wie schnell man mit einer Gruppe Menschen auf dem Lastenkorb um eine Kurve kommt ohne umzukippen, wie gut man sich an ungewohnte Wendekreise gewöhnt und was es bedeutet, wenn man plötzlich ein Lastenrad fährt und dieses nicht mehr behandelt als hätte es einen gerade persönlich beleidigt.

Born to be Wild
Fahren mit dem Dreirad-Reisezug

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